Energiesparen

Heizung und Kamin:

  • Regelmäßig gereinigte Heizkessel, Brenner, Rauch- und Abgasfänge können helfen bis zu 10% Energie zu sparen.

Ein Beispiel: 1mm Ruß = 4% mehr Brennstoffverbrauch

  • Den Wirkungsgrad des Heizkessels sollten Sie regelmäßig vom Rauchfangkehrer kontrollieren lassen. Falsch eingestellte Brenner verschwenden Energie.
  • Heizkessel und Brennstoffzufuhr müssen dem Wärmebedarf des Hauses  bzw. der Wohnung angepasst werden.
  • Moderne Niedertemperatur- oder Brennwertheizkessel verbrauchen rund 30% weniger Öl bzw. Gas als alte Geräte und amortisieren sich schon nach 10-15 Jahren. Weiters wird der Heizkesseltausch vom Land Oberösterreich gefördert.
  • Der bestehende Kaminquerschnitt sollte bei einem Heizkesseltausch der neuen Heizung angepasst werden.
  • Durch den Einbau von Abgasklappen bzw.  Zugbegrenzern können die Energiekosten um bis zu 2-3 % gesenkt werden.
  • Die Vorlauftemperatur ist bei alten Heizungen oft zu hoch eingestellt, dies führt zu kurzen Brennerlaufzeiten und damit zu höherem Energieverbrauch. Vor allem in der Übergangszeit reichen oft auch geringere Vorlauftemperaturen.
  • Die Temperatur des Warmwasserboilers sollte nicht höher als 60 Grad sein.

Dämmung und Isolierung:

  • Eine moderne Wärmedämmung (z.B. Vollwärmeschutz) am Haus erlaubt Heizenergieeinsparungen teilweise bis zu 50%. Wo sich die Schwachstellen einer Außenfassade befinden, kann mit einer Wärmebildmessung  (Gebäudethermografie) exakt festgestellt werden.
  • Ein Großteil des Wärmeverlustes geht auf das Konto nicht zeitgemäßer Fenster. Daher: Fenster durch Wärmeschutzverglasung ersetzen, da in vielen Fällen die bestehenden Fensterrahmen noch gut und intakt sind.
  • Kellerdecke isolieren, da sich sonst die Kälte auch auf die darüber liegenden Räume überträgt.
  • Die Isolierung der Dachbodendecke sollte 25-30 cm stark sein.

 

Regelung der Raumtemperatur:

  • Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 ° C führt zu einer Energieeinsparung von bis zu 6%. Folgende Temperaturen sind sinnvoll:
          • Wohnzimmer: 19-21 Grad
          • Schlafzimmer: 16-19 Grad
          • Badezimmer: 22-24 Grad
          • Küche: 18-20 Grad
  • Kurzfristig nicht benutzte Räume sollten permanent niedrig temperiert sein. Es kostet mehr Energie, kalte und feuchte Räume wieder aufzuheizen, sollte man sie zuvor überhaupt nicht beheizt haben. Tipp: Mit Thermostatventilen niedrige Temperaturen einstellen.
  • Sollte der Heizkörper ‚gluckern’ oder kalt bleiben, muss er entlüftet werden. Luft in der Leitung kann bis zu 15% mehr Energie verursachen.
  • Das Wohlfühlen hängt maßgeblich von der Luftfeuchtigkeit ab. Braucht man bei 30% Luftfeuchtigkeit 23 Grad zum Wohlfühlen, so sind bei 60% bloß 21 Grad nötig. Mit höherer Luftfeuchtigkeit kann man in diesem Fall also rund 10% Energie sparen. (Quelle: Energiesparverband)
  • Die Heizkörper sollten nicht durch Möbel verbaut bzw. durch Vorhänge verdeckt sein.
  • Schliessen sie nachts Fensterläden. 
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